Diplome und Notenspiegel. Der erste Bedarf fast aller Bewerber für ein Bachelor-, Master- oder Doktoratsstudium im Ausland. Universitäten verlangen in der Regel eine apostillierte Übersetzung.
BEGLAUBIGUNG UND APOSTILLE
Notariell beglaubigte Übersetzung und apostillierte Übersetzung
Beeidigte Übersetzung, notarielle Beglaubigung und Apostille. Alle drei führen wir in der richtigen Reihenfolge als einen Prozess durch, aus unserem Büro in Kadıköy in Istanbul.
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Was ist eine notariell beglaubigte Übersetzung?
Eine notariell beglaubigte Übersetzung ist eine beeidigte Übersetzung, die zusätzlich von einem Notar beglaubigt wurde. Hier gibt es ein häufiges Missverständnis: Der Notar prüft den Inhalt der Übersetzung nicht. Was der Notar beglaubigt, sind Identität und Befugnis des Übersetzers.
Diese Unterscheidung ist in der Praxis wichtig. Die notarielle Beglaubigung ist kein Qualitätsnachweis, sondern eine Bestätigung der Befugnis. Für die Richtigkeit der Übersetzung bürgt weiterhin der Übersetzer mit eigenem Stempel und eigener Unterschrift. Die notarielle Beglaubigung fügt dieser Zusicherung eine amtliche Prüfungsebene hinzu.
Welche Stellen verlangen eine notarielle Beglaubigung?
Die beeidigte Übersetzung wird von vielen Stellen allein akzeptiert. Eine notariell beglaubigte Übersetzung wird in der Regel in diesen Fällen verlangt:
- Wenn das Dokument apostilliert wird, ist die notarielle Beglaubigung zwingende Voraussetzung
- Bei Dokumenten für Gerichte und Vollstreckungsakten
- Bei Grundbuchverfahren
- Bei bestimmten Konsulats- und Visumanträgen
- Bei einem Teil der Ausschreibungs- und Handelsregisterverfahren von Unternehmen
Welche Beglaubigung für welches Dokument verlangt wird, hängt von der empfangenden Stelle ab. Um keine unnötige Notargebühr zu zahlen, bestätigen Sie die Anforderung der Stelle, bevor der Prozess beginnt. Wenn Sie unsicher sind, klären wir das gemeinsam im Angebot.
Den vollständigen Vergleich zwischen beeidigter und notariell beglaubigter Übersetzung finden Sie auf unserer Seite Beeidigte Übersetzung.
Die richtige Reihenfolge: beeidigte Übersetzung, notarielle Beglaubigung, Apostille
Die Reihenfolge dieser drei Schritte steht fest und keiner davon lässt sich überspringen. Wird sie durchbrochen, kommt das Dokument von der Behörde zurück, die gezahlten Gebühren sind verloren und der Prozess beginnt von vorn.
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Der vereidigte Übersetzer übersetzt das Dokument, stempelt und unterschreibt es.
Das Dokument wird von einem befugten Übersetzer mit Eidesurkunde übersetzt. Jede Seite erhält Stempel und eigenhändige Unterschrift.
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Der Notar beglaubigt die Übersetzung.
Die Übersetzung wird bei dem Notariat beglaubigt, bei dem die Eidesurkunde des Übersetzers hinterlegt ist. Ein Notar kann die Unterschrift eines Übersetzers nicht beglaubigen, der nicht in seinem eigenen Register geführt wird. Genau hier bleibt der Prozess am häufigsten stecken.
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Die zuständige Stelle erteilt die Apostille.
Je nach Dokumentart wird die notariell beglaubigte Übersetzung der Valilik, der Kaymakamlık oder der Justizkommission vorgelegt und erhält die Apostille.
Drei Fehler, die uns immer wieder begegnen:
- Für eine Übersetzung ohne notarielle Beglaubigung wird keine Apostille erteilt.
- Ein Notar beglaubigt die Unterschrift eines Übersetzers nicht, der nicht in seinem Register geführt wird.
- Die Apostille selbst muss meist ebenfalls in die Zielsprache übersetzt werden. Die Zahl der Dokumente, die abgelehnt werden, weil die Apostille unübersetzt blieb, ist nicht gering.
Bei EN Tercüme steuern wir diese drei Schritte als einen einzigen Prozess von Anfang bis Ende. Zu Beginn legen wir fest, welches Notariat das Dokument beglaubigt und welche Stelle die Apostille erteilt.
Apostillierte Übersetzung und Apostille-Verfahren
Die Apostille ist eine internationale Bestätigung, mit der ein amtliches Dokument in einem anderen Land anerkannt wird. Sie gilt zwischen den Staaten, die dem Haager Übereinkommen von 1961 beigetreten sind. Ein Dokument mit apostillierter Übersetzung benötigt im Zielland keine zusätzliche konsularische Legalisation. Das verkürzt den Ablauf von Wochen auf Tage.
Wo wird die Apostille ausgestellt?
In der Türkei richtet sich die zuständige Stelle nach der Art des Dokuments. Ein Antrag bei der falschen Stelle kostet mindestens einen Werktag.
| Dokumentart | Zuständige Stelle |
|---|---|
| Notariell beglaubigte Übersetzungen, Vollmachten, Einverständniserklärungen | Die für das Notariat zuständige Kaymakamlık (Landratsamt) oder Valilik (Provinzverwaltung) |
| Verwaltungsdokumente wie Diplome, Notenspiegel und Registerauszüge | Valilik (Provinzverwaltung) oder Kaymakamlık (Landratsamt) |
| Gerichtliche Dokumente wie Gerichtsurteile, Scheidungsurteile und Führungszeugnisse | Die Justizkommission (Adli Yargı Adalet Komisyonu Başkanlığı) an Orten mit einem Schwurgericht |
Apostille oder konsularische Legalisation?
Die Apostille gilt zwischen mehr als 120 Staaten, die dem Haager Übereinkommen beigetreten sind. Die EU-Staaten, die USA, das Vereinigte Königreich, Russland und Japan gehören dazu. China ist 2023 beigetreten, Kanada 2024; für diese Länder genügt daher inzwischen die Apostille statt der konsularischen Legalisation.
Für Staaten außerhalb des Übereinkommens gilt die Apostille nicht. In diesem Fall durchläuft Ihr Dokument die konsularische Legalisation. Sie dauert länger und richtet sich nach der Vertretung des Ziellandes.
Es gibt zwei verschiedene Szenarien
Manche Länder verlangen die Apostille auf dem Originaldokument und behandeln die Übersetzung getrennt. Andere verlangen sie auf der notariell beglaubigten Übersetzung. Beides erfordert eine andere Reihenfolge, und das falsche Szenario führt zur Ablehnung des Dokuments. Nennen Sie uns Zielland und Stelle, dann setzen wir die richtige Reihenfolge von Anfang an auf.
Welche Dokumente benötigen eine Beglaubigung oder Apostille?
Vollmachten. Wenn Sie eine Angelegenheit in der Türkei vom Ausland aus regeln oder umgekehrt, werden notarielle Beglaubigung und Apostille fast immer verlangt.
Unternehmensunterlagen. Bei Firmengründungen im Ausland, Filialeröffnungen und internationalen Ausschreibungen werden Gesellschaftsvertrag, Handelsregisterblatt und Unterschriftenzirkular als apostillierte Übersetzung eingereicht.
Gerichtsurteile. Scheidungsurteile, Sorgerechtsentscheidungen und Erbscheine benötigen für die Verwendung im Ausland eine Apostille. Bei diesen Dokumenten wird die Apostille beim Gericht eingeholt.
Personenstandsurkunden. Registerauszüge, Heirats- und Geburtsurkunden sind die Grundunterlagen für Eheschließung im Ausland, doppelte Staatsbürgerschaft und Aufenthaltsanträge.
Dauer und Preise
Die Übersetzung schließen wir bei den meisten Dokumenten innerhalb von 24 bis 48 Stunden ab. Notarielle Beglaubigung und Apostille kommen darauf noch hinzu; wie viel Zeit sie beanspruchen, hängt von der Auslastung des Notariats und von der zuständigen Apostille-Stelle ab.
Unsere Preise stehen von Anfang an fest. Das Angebot weist den Gesamtbetrag aus, einschließlich Übersetzungshonorar, Notargebühr und gegebenenfalls Versand. Mitten im Prozess kommen keine überraschenden Posten hinzu.
Senden Sie uns Ihr Dokument, dann nennen wir Ihnen sowohl die Gesamtdauer als auch den Gesamtbetrag.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Die Übersetzung ist in 24 bis 48 Stunden fertig. Die notarielle Beglaubigung kommt meist am selben oder am nächsten Tag hinzu. Wird eine Apostille benötigt, können je nach zuständiger Stelle einige weitere Werktage dazukommen.
Das hängt von der Dokumentart ab. Für notariell beglaubigte Übersetzungen, Vollmachten und Verwaltungsdokumente wird die Apostille von der Valilik oder der Kaymakamlık erteilt. Für gerichtliche Dokumente wie Gerichtsurteile, Scheidungsurteile und Führungszeugnisse erteilt sie die Justizkommission an Orten mit einem Schwurgericht.
Nein. Eine Apostille wird nur benötigt, wenn das Dokument im Ausland verwendet wird und das Zielland dem Haager Übereinkommen beigetreten ist. Für Verfahren innerhalb der Türkei wird sie nicht verlangt.
Ja. Bei der notariellen Beglaubigung wird das Originaldokument oder eine beglaubigte Abschrift verlangt. Die Übersetzung selbst können wir mit einer digitalen Kopie beginnen.
In mehr als 120 Ländern, die dem Haager Übereinkommen beigetreten sind, darunter die EU-Staaten, die USA, das Vereinigte Königreich, Russland, Japan, China und Kanada. Für Länder außerhalb des Übereinkommens ist stattdessen eine konsularische Legalisation erforderlich.
Ja. Wir steuern die gesamte Abfolge aus beeidigter Übersetzung, notarieller Beglaubigung und Apostille von Anfang bis Ende. Wir legen zu Beginn fest, welches Notariat Ihr Dokument beglaubigt und welche Stelle die Apostille erteilt, und führen die Schritte in der richtigen Reihenfolge durch. Dokumente nehmen wir aus der gesamten Türkei per Kurier entgegen.
In den meisten Fällen ja. Die Zahl der Dokumente, die abgelehnt werden, weil die Apostille unübersetzt blieb, ist nicht gering. Beim Aufsetzen des Ablaufs klären wir anhand der empfangenden Stelle, ob die Apostille übersetzt werden muss.
Das Dokument muss im Herkunftsland eine Apostille erhalten haben, anschließend in der Türkei von einem vereidigten Übersetzer übersetzt und, falls erforderlich, notariell beglaubigt werden. Welche Schritte verlangt werden, hängt von der Stelle ab, bei der Sie es einreichen.
Ein Scheidungsurteil ist ein gerichtliches Dokument, seine Apostille wird daher von der Justizkommission an einem Ort mit Schwurgericht erteilt. Anschließend wird es von einem vereidigten Übersetzer in die Sprache des Ziellandes übersetzt.
Wird Ihr Dokument im Ausland verwendet?
Nennen Sie uns Land und Stelle. Wir sagen Ihnen die richtige Reihenfolge und die Gesamtdauer von Anfang an.
Büro Kadıköy
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